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Frau sucht Obst am Markt - Was ist ein Fonds?

Was ist ein Fonds? 8 grundlegende Erkenntnisse

Irene schlendert über den Markt und bewundert das bunte Angebot der Stände. Für die Kinder soll es heute einen Obstsalat geben. Gerade bei Früchten gibt es eine große Auswahl und Irene hat die Qual der Wahl. Sind doch die richtige Zusammenstellung und das Abschmecken Voraussetzungen für einen  gelungenen Salat. Das gilt aber nicht nur beim Obstsalat, sondern auch, wenn es um Fonds geht.

Was ist ein Fonds?

Ein Obstsalt bietet eine Mischung aus Früchten, ein Fonds eine Mischung aus Wertpapieren

Stellen Sie sich Ihren Fonds wie den oben angesprochenen Obstsalat vor: Anstatt sich für eine einzelne Frucht zu entscheiden, mischen Sie viele verschiedene zu einem schmackhaften Gericht: Und schon haben Sie einen Fonds. Anstatt in eine einzelne Aktie oder Anleihe zu investieren, wird eine Vielzahl an Wertpapieren zusammengefügt und zu einem Fonds geschnürt. Die Streuung sorgt dafür, das Risiko – mit Wertpapieren Verluste zu erleiden – so gering wie möglich zu halten (= Grundsatz der Risikostreuung). Trotz aller Sorgfalt sind Fonds allerdings Wertschwankungen ausgesetzt, was unter Umständen zu Kapitalverlusten führen kann.

Die Streuung auf verschiedene Wertpapiere verhilft das Verlustrisiko zu verringern.

Wer übernimmt die Auswahl der Wertpapiere?

Übernimmt der Koch die Verantwortung für eine gute Speise, sind für die passende Auswahl der einzelnen Titel (Aktien oder Anleihen) im Fonds die Fondsmanager zuständig. Gut ausgebildet bauen sie sich über viele Jahre hinweg Markt-Know-how auf. Intensive Analysen einzelner Unternehmen bzw. Länder, verschiedener Branchen oder spezieller Märkte sind Grundlage ihrer Entscheidungen. Wird ein Wertpapier in den Fonds gekauft, wird es laufend überwacht.

Fondsmanager treffen ihre Titelauswahl aufgrund fundierter Analysen.

Mit welchem Geld arbeitet ein Fonds?

Um Wertpapiere kaufen zu können, wird Kapital benötigt. Im Fonds wird Geld gebündelt, welches viele kleine bzw. auch größere Anlegerinnen und Anleger darin investieren. Das Geld bleibt immer im Eigentum des Anlegers, da es sich bei Fonds um Sondervermögen handelt. Es liegt in Ihrem Ermessen, wie viel/wie oft/wie lange Sie investieren möchten.

Für das eingezahlte Kapital erhalten Sie als Investor Anteile am Fondsvermögen.

Ein Fonds bündelt das Geld vieler Anleger in Form eines Sondervermögens.

Welche Arten von Fonds gibt es?

Fleischgerichte, vegetarische Speisen, Salate, Suppen, Süßspeisen uvm. – eine Vielfalt von Möglichkeiten, die am Teller landen kann. Ähnlich verhält es sich in der Welt der Fonds: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Fondsarten. Hier gehen wir auf die unserer Meinung nach wichtigsten ein:

  • Aktienfonds: Hierbei handelt es sich um Investmentfonds, die überwiegend in Aktien veranlagen. Das Veranlagungsspektrum kann global sein oder auf spezifische Länder bzw. Branchen eingeschränkt. Auch kann die Größe der Unternehmen, in die investiert wird, ein Kriterium sein.
  • Anleihefonds: Investiert ein Fonds zur Gänze in Anleihen, spricht man von Anleihefonds. Dabei unterscheidet man Fonds, die in Unternehmen oder solche, die in Staaten veranlagen.
  • Gemischte Fonds: Sie veranlagen sowohl in Aktien als auch in Anleihen. Die prozentuelle Gewichtung (beispielsweise 50:50, 20:80) wird in den Fondsbestimmungen festgehalten.
  • Dachfonds: Bei dieser Art von Fonds wird nicht in einzelne Wertpapiere investiert. Bereits bestehende Fonds werden als Investment herangezogen.
  • Nachhaltige Fonds: Neben klassischer Kriterien wie u. a. dem Preis eines Wertpapiers spielen bei der Auswahl der einzelnen Wertpapieren ökologische, soziale und ethische Bewertungspunkte eine Rolle.

Je nach Art der im Fonds enthaltenen Wertpapiere unterscheidet man verschiedene Fondstypen.

Wodurch erzielt ein Fonds Erträge?

Die Erträge eines Wertpapierfonds setzen sich aus zwei Komponenten zusammen:

  • Zins- und Dividendenzahlungen: Investiert man in Anleihen, werden in der Regel Zinsen ausbezahlt. Ist man Miteigentümer einer Aktiengesellschaft, hat man im Falle einer Dividendenausschüttung ein Recht auf diese.
  • Wertveränderungen der Wertpapiere: Fondsmanager versuchen Wertpapiere zu günstigen/fairen Preisen zu kaufen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt teurer wieder zu verkaufen. Die Differenz kommt dem Fondsvermögen zugute. Im umgekehrten Fall belasten Verluste den Fonds.
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Werden die Erträge im Fonds regelmäßig an die Anteilsinhaber ausbezahlt, spricht man von ausschüttenden Investmentfonds. Thesaurierende Fonds veranlagen diese Erträge wieder, sie verbleiben somit im Fondsvermögen.

Erträge eines Fonds setzen sich aus Zins- und Dividendenzahlungen sowie Wertveränderungen der Wertpapiere zusammen.

Welche Kosten fallen an?

Die professionelle Betreuung eines Investmentfonds verursacht Kosten. Diese entstehen einerseits im Fonds selbst, andererseits fallen Kosten für die Tätigkeit der Fondsgesellschaft sowie des Bankinstituts an. Diese Kosten decken u. a.:

  • das professionelle Fondsmanagement,
  • Risikomanagement der einzelnen Titel sowie des Gesamtfonds,
  • Transaktionen im Fonds,
  • sichere Verwahrung,
  • die rechtliche und steuerliche Abwicklung,
  • automatische Buchungen von Ausschüttungen, Zinsen und Dividenden,
  • qualitative Beratung

ab – um nur einiges zu nennen. Die im Einzelfall anfallenden Kosten, werden Ihnen als Kunde in Form einer detaillierten Kostenaufstellung zur Verfügung gestellt.

Die Kosten für eine Fondsveranlagung sind die Gegenleistung für professionelle Anlageentscheidungen sowie individuelle Beratung.

Wie kann ich mein Geld in Fonds veranlagen?

Das Gerücht, die Veranlagung in Wertpapiere sei aufgrund des Kapitaleinsatzes nur für „Reiche“ möglich bzw. sinnvoll, hält sich hartnäckig. Dem ist allerdings nicht so. Fondsveranlagungen sind auch mit kleineren Beträgen möglich.

Eine Investition in Fonds ist auf folgende Arten möglich:

  • Einmalerlag: Sie bestimmten die Höhe des Kapitals, welches Sie investieren möchten. Um diesen einmaligen Betrag werden Fondsanteile für Sie gekauft. Eine Variante davon ist der Step-Invest: Wollen Sie die Veranlagung über einen bestimmten Zeitraum aufteilen (z. B. 6 oder 12 Monate), erfolgt der Kauf step by step über die geplante Zeit.
  • Fondssparer: Daueraufträge auf das Sparbuch bzw. den Bausparvertrag sind gängige Sparvarianten. So einfach kann es auch bei der Fondsveranlagung ablaufen: Sie legen einen Betrag fest, der regelmäßig in Fonds angespart werden soll (z. B. EUR 50,–), und in der Folge werden laufend Fondsanteile gekauft. Wollen Sie den Betrag ändern, die Zahlungen vorübergehend aussetzen? Dies ist jederzeit durchführbar.

Auch eine Kombination aus beiden Investitionsarten ist möglich und kann sinnvoll sein.

Eine Veranlagung in Investmentfonds ist mittels Einmalerlag, Fondssparer oder einer Kombination beider möglich.

Wie finde ich den für mich passenden Fonds?

Eine Tafel mit verschiedenen Speisen als Vergleich für Auswahl an Fonds.Erinnern Sie sich, als Sie das letzte Mal die Speisekarte in einem Restaurant durchgesehen haben? Wie im Lokal hat man auch bei Fonds die Qual der Wahl.

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Wertpapierfonds gibt es beinahe wie Sand am Meer – eine bemerkenswerte Menge. Welcher Fonds der für Sie Richtige ist, liegt alleine in Ihrem Ermessen. Erfahrung mit Veranlagungsprodukten, Risikofreudigkeit und Anlagehorizont sind Parameter, die bei der Auswahl eine wichtige Rolle spielen. Der große Vorteil: Sie können sich dabei Unterstützung holen. Die Beraterinnen und Berater der Raiffeisenbanken freuen sich, Sie zu diesem Thema zu beraten. Dadurch wird die Wahl nicht zur Qual.

Um den passenden Fonds zu finden, ist es sinnvoll, sich beraten zu lassen.

Irene hat in der Zwischenzeit ihre Wahl getroffen. Auf dem Heimweg macht sie sich Gedanken, ob sie den Obstsalat mit Zimt, Zitronenzesten oder doch lieber Vanille verfeinern soll. Sie wird sich bemühen, um dem Obstsalat die richtige Note zu geben und den Kindern wird es garantiert schmecken.

Und so geht es auch unseren Fondsmanagern: Jeden Tag geben sie ihr Bestes, die ideale Mischung für jeden einzelnen Fonds zu finden, ihn gewissermaßen richtig gut abzuschmecken. Mit dem Ziel, dass er unseren Kunden besonders zusagt.

Quellen: FMA, VÖIG, FNG

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: Juni 2019

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Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache bzw. im Fall des Vertriebs von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com in englischer (gegebenenfalls in deutscher) Sprache bzw. in Ihrer Landessprache zur Verfügung.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

Bildquellen: shutterstock

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