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Eine ältere Dame unterhält sich online mit einer Ärztin während sie ihren Blutdruck misst - Telehealth.

Telehealth:
Die Gesundheitsbranche im Wandel

Die Überalterung in der westlichen Welt schreitet rapide voran – das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass es sich dabei um technikaffine Seniorinnen und Senioren* handelt. Und diese prägen die Gesellschaft. Während im Jahr 2011 nur ca. 12 % der US-Amerikaner über 65 Jahren das Internet genutzt haben, waren es nur 7 Jahre später bereits 67 Prozent1. Die demografische Entwicklung in den Emerging Markets steht im krassen Gegensatz zur Überalterung des Westens. Auf diese Regionen entfällt 90 % der globalen Bevölkerung unter 302. Zudem wächst auch der globale Wohlstand. Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2030 bereits 61 % der Weltbevölkerung dem „Mittelstand“ angehören. Die steigenden Einkommen werden die Nachfrage nach Technologie aber auch nach medizinischen Dienstleistungen enorm wachsen lassen – ein perfektes Umfeld für den Megatrend Telehealth.

Ein ideales Umfeld für das Thema Telehealth

Eine Hand mit Stethoskop greift durch den Bildschirm eines Laptops - Telehealth.

Unter Telehealth versteht man die Nutzung von Telefonkonferenzen, mobilen Apps und anderen digitalen Technologien zur Ermöglichung virtueller Gesundheitsversorgung. Die beschriebenen Entwicklungen erfordern selbstredend Innovationen im Healthcare-Sektor, um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen. Telehealth kann dies ermöglichen.

Gemäß einer Studie der Harvard Medical School entfallen im Durchschnitt 106 Minuten auf einen Arztbesuch (Anreise, Wartezeit etc.). Telehealth spart nicht nur Zeit und Geld, es ist auch rund um die Uhr verfügbar. Darüber hinaus ermöglicht Telehealth eine einfachere Versorgung von weniger mobilen Menschen. Durch Roboter-assistierte Chirurgie-Systeme – wie sie etwas von INTUITIVE SURGICAL INC eingesetzt werden – kann auch das gegenseitige Infektionsrisiko gesenkt werden.

Quantensprung in der Gesundheitsversorgung

Für Telehealth bieten sich unzählige Anwendungsfälle:

  • Ärztemangel: Alleine in den USA werden bis 2032 122.000 Ärzte benötigt.
  • Versorgung ländlicher Regionen: Viele Gebiete in den USA aber auch in den Schwellenländern sind durch schließende oder nicht vorhandene Spitäler unterversorgt.
  • Notfallambulanzen: 20 % aller Besuche von Notfallambulanzen könnten über Telehealth verhindert werden.
  • Chronische Erkrankungen: Telehealth könnte bei einigen chronischen Krankheiten wie beispielsweise Asthma, Diabetes oder psychologische Erkrankungen zu Kosteneinsparungen führen.

Hohe Nutzungsbereitschaft der Patienten

Eine Frau spricht via Laptop mit einem Arzt.

Doch nicht nur aus medizinischer und politischer Sicht ist Telehealth enorm attraktiv. Auch Konsumenten zeigen starkes Interesse. Laut Studienergebnissen möchten 76 % der potenziellen Patienten Telehealth zukünftig verwenden. Wobei die Zufriedenheit bei bereits erfolgter Anwendung mit über 70 % besonders hoch ist. Generell konnten gemäß einer Studie 84 % der Anwender ihr medizinisches Problem mittels Telehealth lösen.

Covid-19 öffnet neue Türen

Trotz allem muss die neue Technologie noch einige Hürden überwinden: Unter Patienten herrscht oft mangelndes Bewusstsein hinsichtlich der Verfügbarkeit von Telehealth. Und Regulationen schränken die Branche ein – speziell in der EU. Die Corona-Pandemie tritt nun aber als „Game-Changer“ auf. Bis Ende des Jahres werden in den USA 1 Milliarde Telehealth-Interaktionen erwartet. Die Online-Arztbesuche von neuen Usern auf der chinesischen Plattform PING AN HEALTHCARE stieg von Dezember 2019 bis Jänner 2020 um 800 %! Auch die Politik erkannte die weitreichenden Vorteile und möchte diese Innovation nun auch fördern.

Der ungeahnte Wachstumsmarkt in Zahlen

Die Konsequenz all dieser Entwicklungen spiegelt sich in der außergewöhnlichen Performance der Branche wider. McKinsey & Company schätzt das Marktpotenzial gar auf eine Viertel-Billion US-Dollar. Im 1. Quartal 2020 stellten Investoren dem Sektor außerbörslich 788 Mio. US-Dollar an finanziellen Mitteln zur Verfügung (das sind knapp 260 % mehr als im Vorjahresquartal). Dies verdeutlicht das Interesse an der Technologie und das Potenzial der wirtschaftlichen Entwicklung.

Auch interessant:  Ein Blick zurück auf ein denkwürdiges erstes Halbjahr an den Finanzmärkten

Eine Ärztin spricht via Tablet mit einer Dame über die Gesundheit ihres Hundes - Telehealth.

Darüber hinaus öffnet sich bereits die nächste Wachstumschance für Telehealth: Veterinärmedizin für Haus- und Nutztiere.

Wir stehen somit erst am Beginn eines entscheidenden Umbruchs des Gesundheitssektors.

Telehealth im Raiffeisen-MegaTrends-Aktien

Der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien ist gegenwärtig in mehrere Unternehmen investiert, die vom Megatrend Telehealth direkt oder indirekt profitieren können. Diese sind aus Sicht des Fondsmanagements für die Zukunft aktuell besonders gut aufgestellt und entsprechen unseren strengen Auswahlkriterien:

  • ALIBABA HEALTH INFORMATION TECHNOLOGY
  • INTUITIVE SURGICAL INC
  • PING AN HEALTHCARE AND TECHNOLOGY
  • TELADOC HEALTH INC

Auch in diesem Markt ist eine kontinuierliche sorgfältige Beobachtung und eine gute Unternehmensauswahl durch das Fondsmanagement vonnöten. Die mit Aktieninvestments grundsätzlich verbundenen Risiken – bis hin zu Kapitalverlusten – gelten selbstverständlich auch für die Unternehmen, die sich im Bereich Telehealth engagieren.

Aufschlussreiche Informationen zu weiteren Megatrends finden Sie unter anderem in unseren Beiträgen Animal-Wellbeing – das Wohlbefinden von Hund und Katz als Megatrend und Der neue Megatrend: Smart Farming.

Telehealth bietet unzählige Lösungsmöglichkeiten für die steigenden Anforderungen in der Gesundheitsbranche. Zugleich auch – unter Inkaufnahme entsprechend hoher Risiken – viel Wachstums- und Ertragspotenzial für Investoren. Und: Der Umbruch des Healthcare-Sektors steht dabei noch in seinen Startlöchern.

1 Quelle: PEW Research Center

2 Quelle: Euromonitor International

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Erstelldatum: Juli 2020

*Aufgrund der Lesbarkeit wird im folgenden Text auf das Gendern verzichtet. Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. 

Der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien weist eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Der veröffentlichte Prospekt sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) des Fonds der Raiffeisen KAG stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache (bei manchen Fonds die Kundeninformationsdokumente zusätzlich auch in englischer Sprache) zur Verfügung.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

Bildquelle: shutterstock.com, istockphoto.com

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