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Ein Strauß Tulpen steht auf einem weißen Tisch - Minimalismus.

Minimalismus: 7 Tipps für mehr Freiheitsgefühl

Im Durschnitt besitzt jemand der in der EU lebt 10.000 Gegenstände. Wie viele besitzen Sie? Und wieviel braucht der Mensch wahrhaftig, um glücklich zu sein? Eine Frage, die sich immer mehr Menschen stellen und nicht selten lautet die Antwort: Minimalismus macht glücklich!

Unter Minimalismus versteht man einen einfachen Lebensstil fernab der konsumorientierten Überflussgesellschaft. Wie man zu mehr Genügsamkeit findet und was Minimalismus mit Finanzen zu tun hat, das erfahren Sie im heutigen Beitrag.

Minimalismus: der Lebensstil

Menschen, die sich für ein minimalistisches Leben entscheiden, haben genug vom Massenkonsum. Klarheit und Einfachheit bestimmen ihren Alltag. Das Thema Wiederverwertung zum Wohle der Umwelt wird groß geschrieben. Anstatt zehn Shoppingtouren pro Jahr machen sie nur noch eine. Qualität statt Quantität ist ihr Motto. Dinge wegzuwerfen, widerstrebt ihnen. Weil immer mehr Menschen diesen umweltschonenden Lebensstil bevorzugen, ist mittlerweile auch Second Hand wieder im Trend. Anstatt überfüllter Kästen und Räume sind Wohnzimmer von Minimalistinnen und Minimalisten* frei und aufgeräumt. Zudem bedeutet weniger Konsum auch mehr Freiheit. Denn: wer weniger Geld ausgibt, muss auch weniger einnehmen. Kurzum könnte man sagen, Minimalismus hat jede Menge Gemeinsamkeiten mit dem Thema Nachhaltigkeit. Aber dazu später noch.

Minimalismus beginnt im Kopf!

Yoga im Park kostet nichts - MinimalismusBestimmt fragen Sie sich jetzt, warum viele Menschen durch Minimalismus glücklicher werden. Ganz einfach: Minimalismus beginnt im Kopf. Wer seine Lebenshaltung verändert und das Motto „weniger ist mehr“ zu leben beginnt, sortiert auch Gedankenmuster aus, die ihn bisher gefangen hielten. Die Einfachheit überträgt sich sozusagen beinahe automatisch auf sie selbst. Weniger Gedanken an die vielen Einkäufe und Rechnungen lassen mehr Platz für Quality Time. Und die gibt es heutzutage oft gratis. Denn ein Waldsparziergang, ein gutes Gespräch mit lieben Freunden oder eine Yoga-Einheit produzieren kaum Kosten.

Wer sich dem Thema Minimalismus widmet, hat nicht selten den Drang, auch innerlich auszumisten. Und somit mehr und mehr alte Denkweisen und Verhaltensmuster loszulassen. So erklärt sich das Glücks- und Freiheitsgefühl der Minimalisten.

Lust bekommen, dem Massenkonsum zu entfliehen? 7 Tipps, wie man weniger zu mehr machen kann:

  1. Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Finanzen. Ein Haushaltsbuch in Form einer Excelliste mit all Ihren Einnahmen und Ausgaben kann helfen (lesen Sie dazu auch: Frühjahrsputz in der Geldanlage bzw. Ordnung schaffen – auch in den Finanzen).
  2. Minimieren Sie Ihre Fixkosten. Überprüfen Sie, ob Ihre Mobilfunkkonditionen noch die günstigsten sind. Ob Sie Ihr Zeitschriften-Abo wirklich nutzen oder ob Sie mit einem oder keinem Auto auch gut auskämen.
  3. Misten Sie aus! Gegenstände, die Sie im Alltag immer wieder von einem Platz zum anderen schieben, werden vermutlich nicht mehr gebraucht. Karikative Einrichtungen freuen sich über Ihre Spende. Es gibt auch viele Online-Portale, wo Sie Gebrauchtes verkaufen können.
  4. Vermeiden Sie Impulseinkäufe: Überlegen Sie beim nächsten Einkauf, was Sie wirklich benötigen. Dadurch kaufen Sie gezielter und umweltfreundlicher ein.
  5. Verzichten Sie auf unnötige Verpackungen, indem Sie Jausenboxen nutzen oder zum offenen Waschpulver in der Drogerie greifen.
  6. Reparieren statt wegwerfen: Reparaturfähig sind nicht nur schöne Lederschuhe, sondern auch das alte Sofa, der Wandschrank oder die Lieblingsohrringe.
  7. Upcycling: Im Kleiderschrank findet sich oft das ein oder andere Teil, das durch ein paar Handgriffe vom Schneider plötzlich wieder zum Lieblingsstück werden kann.
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Was haben Nachhaltigkeit, Minimalismus und Geld gemeinsam?

Freiheit und Glück haben wenig mit Massenkonsum, sozialem Status und Prestige zu tun. Sie werden durch bewussten Konsum und zukunftsorientiertem Denken gefördert. Unsere Welt ist in einem großen Ungleichgewicht und geprägt von Umweltverschmutzung, der Klimaerwärmung. Und leider auch immer noch von Krieg, Hunger und Armut. Unserer Gesellschaft muss bewusst werden, dass dieser Umstand mit unserem derzeitigen Verhalten nicht besser wird. Die Zeit des Handelns ist gekommen. Auch in Ihrer Geldanlage können Sie etwas für die Umwelt tun. Es besteht die Möglichkeit, Ihr Geld nachhaltig zu investieren.

Was bedeutet nachhaltig investieren? Ökologisch korrekt? Möglichst grün? Ethisch einwandfrei? Die wahrscheinlich einfachste Übersetzung lautet: verantwortungsvoll – gegenüber Menschen, Umwelt und Wirtschaft (lesen Sie hier mehr zu nachhaltigem Investieren).

Mit einem minimalistischen Lebensstil befreien Sie sich nicht nur von unnötigem Ballast. Sie beweisen Verantwortung, sparen kostbare Ressourcen ein, regen andere zum Nachdenken an. Sie machen einen großen Schritt in Richtung positiver Entwicklung unserer Umwelt.

* Aufgrund der Lesbarkeit wurde im Text auf das Gendern verzichtet. Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: September 2019

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

Bildquelle: shutterstock, pixabay

 

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