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Leopold Quell - Mein Leben als Fondsmanager

Mein Leben als Fondsmanager

Es ist 3 Uhr morgens. Der Handel in Taiwan beginnt gerade. Leopold liegt im Bett und checkt sein Handy. Ein ganz normaler Start in den Tag für den Fondsmanager bei Raiffeisen Capital Management. Blicken Sie heute mit uns hinter die Kulissen und lesen Sie, wie ein Tag im Leben eines Fondsmanagers* so aussieht.

Leopold Quell ist Fondsmanager bei Raiffeisen Capital Management und betreut die Märkte Malaysia und Taiwan. Seine Arbeitszeit richtet sich auch nach seinen Märkten. Wenn der Handel in Taipeh beginnt, ist es in seiner Wiener Wohnung 3 Uhr morgens. Er hat es sich angewöhnt um diese Zeit zu prüfen, ob relevante Nachrichten seine Märkte betreffend herausgekommen sind. Oft schon ist Leopold daraufhin ins Büro gefahren, um zu handeln. Aber heute ist alles gut. Seine Entscheidungen in den Tagen davor waren richtig. Es ist noch Zeit für ein wenig Schlaf, bis ihn jemand anderer weckt. Leopold ist dreifacher Familienvater. Die Jüngste, Thea, ist knapp zwei Jahre alt und hält sich nicht gern an geregelte Schlafenszeiten. Seine Frau Magdalena, ebenfalls Expertin bei Raiffeisen, wird derzeit ordentlich auf Trab gehalten. Mathias ist fünf, seine kleine Schwester Wanda vier. Sie lassen ihren Papa ungern ziehen, aber: Die Pflicht ruft. Gegen 8:30 Uhr bricht Leopold auf zur Raiffeisen KAG nach Wien Heiligenstadt. Dort arbeiten 50 Fondsmanager in den Sparten Aktien und Anleihen, zuständig für die verschiedenen Länder und Kontinente.

Morgendliches Meeting aller Fondsmanager bei RCMTägliches Treffen der Fondsmanager am Morgen

Leopold muss pünktlich um 9 Uhr im Büro sein. Um diese Uhrzeit findet täglich das Morning Meeting statt, zu dem alle Fondsmanager von Raiffeisen Capital Management zusammenkommen. Hier wird besprochen, was gestern passiert ist, was der Markt gemacht hat und wie sich die Zinsen entwickelt haben. Es wird beobachtet, ob es politische Sanktionen gibt, die sich auf die Märkte auswirken könnten. Auch wenn Leopold für die Märkte Malaysia und Taiwan zuständig ist, muss er über die anderen Märkte Bescheid wissen – sie können „seinen“ Markt stark beeinflussen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich das Team gut untereinander austauscht. Nur mit dem Gesamtwissen aller kann es zu fundierten Entscheidungen kommen.

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Die wichtigste Eigenschaft

Auf Leopolds Arbeitsplatz im Großraumbüro befinden sich zwei Bildschirme, über die er sämtliche Marktbewegungen beobachten kann, um seiner Hauptaufgabe – das Geld der Kunden verantwortungsvoll anzulegen – nachzukommen. Entschlusskraft, meint Leopold, ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines Fondsmanagers. Er muss täglich entscheiden, ob er Titel kauft oder verkauft. Diese Entscheidungen können aufgrund von Analysen im Hintergrund getroffen werden. Er und seine Kolleginnen und Kollegen analysieren im Vorfeld alle Unternehmen, Branchen und Länder, in die investiert wird oder investiert werden könnte auf das Genaueste. Dies passiert über verschiedenste Informationsquellen und durch Vorortbesuche. So reist Leopold ein bis zweimal im Jahr nach Malaysia und Taiwan und sieht sich dort Unternehmen an. Wenn er auf börsennotierte Aktiengesellschaften trifft, läuft dies in einer Art Speeddating ab: In einem Zeitfenster von 45 Minuten bis zu einer Stunde steht ihm das Management für Updates zur Verfügung oder stellt sein Unternehmen vor, wenn es sich um ein neues Unternehmen am Kurszettel handelt.

Macbook mit Stift und Buch über Wallstreet - Mein Leben als FondsmanagerFalsches Wall Street-Image

Das Bild des überheblichen oder arroganten Fondsmanagers à la Hollywood, wie es zum Beispiel im Film „Wall Street“ mit Michael Douglas dargestellt wird, gibt es laut Leopold im echten Leben nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade an der Börse hätte er ganz besonders die Tugend der Demut gelernt. In Phasen, in denen man mit seiner Entscheidung nicht ganz richtig liegt, ist Überheblichkeit laut Leopold nämlich völlig fehl am Platz. In diesem Fall gilt es, die Größe zu besitzen, zu erkennen, dass man seine Einschätzung ändern und einen anderen Weg einschlagen muss. Deshalb schätzt Leopold es sehr, in einem kompetenten Team von Experten zu sitzen, die auch über den Tellerrand blicken und ihn auf einen etwaigen Irrtum hinweisen. So kann er seine Strategie rechtzeitig ändern, bevor etwas Unerwünschtes passiert.

Die Sicht auf das große Ganze

Um 17 Uhr verlässt Leopold sein Büro. Sein Weg führt ihn aber nicht gleich direkt nachhause. Er stattet seinem Boxstudio, das er privat betreibt, einen Besuch ab, um noch eine Runde zu trainieren. Leopold erkennt in seiner Leidenschaft durchaus Parallelen zu seinem Job: Wie an der Börse, muss man auch im Ring die richtige Mischung aus Offensive und Defensive finden, um zum Erfolg zu kommen. Und danach streben Leopold und sein Team der Raiffeisen KAG Tag für Tag aufs Neue.

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Alle Fonds, die von unserem Team gemanagt werden, finden Sie hier: www.rcm.at.

Detailinformationen zu modernen Veranlagungen: warumnichtanders.at.

Finanzwissen einfach erklärt: wissen.raiffeisen.at.

Und hier geht es zu Leopolds Boxstudio: backyard.wien.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: November 2019

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*Aufgrund der Lesbarkeit wird im folgenden Text auf das Gendern verzichtet. Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

Bildquelle: pixabay, Raiffeisen Capital Management

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