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Stapler mit Säcken: Preise für Rohstoff entspannen sich leicht

Leichte Entspannung der Preise für Rohstoffe| Aktienkurse steigen

Die Wirtschaftsdaten sind in vielen entwickelten Wirtschaftsnationen weiter stark. Zugleich scheint die Konjunkturdynamik in der entwickelten Welt aber auch ihren Höhepunkt erreicht bzw. überschritten zu haben. Die Preise für Rohstoffe entspannen sich leicht, die Aktienkurse steigen weiter an: Details dazu lesen Sie in unserem aktuellen Marktupdate!

Europa Karte: weniger gefährliche Fälle - Preise für Rohstoffe entspannen sich

Die Infektionszahlen steigen weltweit an, vor allem mit der Delta-Variante des Coronavirus. Dank gut fortgeschrittener Impfprogramme sind die Anzahl an schweren Erkrankungen und Todesfällen in Europa jedoch weit niedriger als bei früheren Infektionswellen. Daher wurden hier vielerorts die Einschränkungen weiter gelockert. Aktuelle Corona-Zahlen in Österreich finden Sie hier: orf.at.

Anders sieht die Situation diesbezüglich in vielen Schwellenländern aus, vor allem in Asien. Dort ist die Pandemiesituation derzeit oftmals schlimmer als im vergangenen Jahr und erfordert entsprechende Gegenmaßnahmen der Behörden. Das bedeutet unter anderem auch neuerliche Verwerfungen in globalen Lieferketten und Warenströmen. Chinas Konjunktur schwächt sich weiter recht kräftig ab. Ein Ende dieses Trends ist noch nicht erkennbar.

Preise für Rohstoffe treiben Inflation an

Dies hat die Preise für etliche Rohstoffe zuletzt spürbar unter Druck gebracht. Steigende Rohstoffpreise sind allerdings nur eine Komponente unter vielen in der Inflationsentwicklung. Daher bleibt das Thema Inflation trotz dieser leichten Entspannung bei den Rohstoffpreisen ganz oben auf der Agenda der Finanzmarkakteure.

Foto zeigt Zeitung mit Schriftzug "Inflation" - Preise für Rohstoffe treiben die Inflation an

Die Notenbanken in den USA und der Eurozone bleiben bei ihrer Einschätzung eines lediglich vorübergehenden Inflationsproblems. Zugleich scheint die Stärke des Preisauftriebs sie aber doch etwas überrascht zuhaben, zumindest deuten Aussagen aus der US-Notenbank darauf hin. In jedem Fall trägt eine Vielzahl von Faktoren zu den Preissteigerungen bei und nicht alle davon werden schnell verschwinden. Das Thema dürfte die Märkte daher auch in den kommenden Monaten stark beschäftigen.

Aktienkurse stiegen wieder

Auf den Aktienmärkten stiegen im August fast überall die Kurse und dies mit vergleichsweise geringen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern und Segmenten. Die Unternehmensergebnisse zeigen sich weltweit sehr positiv, vielfach mit noch besseren Zahlen bei Umsätzen und Gewinnen als erwartet.

Auch die Geldpolitik und das konjunkturelle Umfeld bleiben bis auf weiteres sehr förderlich für die Aktienmärkte. Zwischenzeitliche Kursrückschläge sind aber jederzeit einzukalkulieren, zumal in einigen Märkten bzw. einigen Aktienmarktsegmenten die Aktienbewertungen inzwischen recht hoch sind und sie damit auch anfälliger werden für etwaige Gewinnenttäuschungen in den kommenden Quartalen. Lesen Sie dazu auch: Was tun bei Höchststand am Wertpapierdepot?

Zurückfahren der Anleihekäufe erwartet

Bei den Anleihen gab es im August überwiegend stagnierende bis leicht rückläufige Kurse. Das alljährliche Notenbanktreffen im amerikanischen Jackson Hole brachte wenig Überraschendes. Allgemein wird ein schrittweises Zurückfahren der Anleihekäufe („tapering“) durch die US-Notenbank ab Jahresende erwartet. Wie schnell die Anleihekäufe dann tatsächlich reduziert werden und wann bzw. ob es Zinsanhebungen geben wird, darüber gehen die Einschätzungen auseinander. Die Mehrheit der Marktteilnehmer scheint aber tendenziell rückläufige Kurse für die kommenden Quartale zu erwarten. Dafür sprechen unter anderem auch die aktuell recht hohen Inflationsraten und eine insgesamt weiterhin gute globale Konjunktur. Der unverändert große globale Anlagenotstand für Investoren und die auch im Falle eines „taperings“ noch immer sehr umfangreichen Anleihekäufe der Notenbanken sprechen gleichzeitig aber auch gegen allzu starke Kursrückschläge.

Die Angaben beruhen auf dem Wissensstand des Verfassers Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. zum Erstellungszeitpunkt. Zu beachten ist, dass Prognosen keine verlässlichen Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zulassen.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Stand/Erstelldatum: September 2021.

Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. 

Aufgrund der Lesbarkeit verzichten wir im Text auf das Gendern. Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

Bildquelle: shutterstock

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