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Frau blickt gen Himmel - Kursverluste am Depot, was tun?

Kursverluste am Depot – Was kann ich tun?

Seit die Covid-19-Pandemie den Erdball im Griff hat, kommen die Kapitalmärkte – allen voran die Aktienmärkte – nicht zur Ruhe. Nach anfänglichen starken Abwärtsrallyes ging es ab Mitte April wieder nach oben. Betrachtet man das eigene Depot, sieht dies auf Jahressicht meist alles andere als rosig aus. Hier erfahren Sie, warum Sie nicht in Panik verfallen müssen und was Sie stattdessen tun können.

Panikmodus?

Es ist nur allzu verständlich, wenn Sie der Blick auf den Depotauszug im ersten Moment möglicherweise erschrecken lässt. Schwarz auf weiß zu sehen, was die Kursbewegungen der letzten Wochen mit dem eigenen Geld gemacht haben, lässt einen oftmals in den Panikmodus geraten.

Panik ist eine menschliche Reaktion, die wir von unseren Vorfahren geerbt haben. In realen Gefahrensituationen, in denen Flucht oder Kampf gefragt war bzw. ist, können wir diese gut gebrauchen. Im Umgang mit der eigenen Geldanlage ist sie allerdings kein guter Ratgeber. Hier hingegen helfen sachliche Informationen und bisherige Erfahrungswerte. Über beides kann Sie beispielsweise Ihre Raiffeisenberaterin oder Ihr Raiffeisenberater* aufklären. Viele Antworten auf mögliche offene Fragen finden Sie auch in unserem Artikel Börsencrash: Wir beantworten die 10 häufigsten Fragen zur aktuellen Situation.

Eine sachliche Betrachtung Ihres Depots

• Langfristiges Investment:

Blick aufs Depot: Ein Fonds ist ein langfristiges InvestmentDie Investition in Fonds sollte immer ein langfristiges Investment sein. Je nach Kursrisiko spricht man von einer empfohlenen Mindestbehaltedauer von drei bis zehn Jahren. Diese gibt an, in welchem Zeitraum ein Fonds kleinere aber auch größere Kursschwankungen, wie wir sie aktuell durch das Coronavirus haben, ausgeglichen haben sollte. Wobei wir darauf hinweisen, dass Kapitalverluste trotzdem nicht ausgeschlossen werden können.

• Gesamtbetrachtung:

Die Kursverläufe der vergangenen Wochen waren eklatant. Beinahe jede Anlageform in Wertpapieren musste Verluste in Kauf nehmen. Allerdings ist es wichtig, seine Veranlagung über die komplette Veranlagungsdauer zu betrachten. Gerade in den vergangenen Jahren haben sich die Kapitalmärkte größtenteils sehr positiv entwickelt.

Eine negative Entwicklung Ihres Depots im ersten Quartal bedeutet somit nicht unbedingt, dass sich auch Ihr gesamtes Investment negativ entwickelt hat. Und bei vielen wird es lediglich den Gesamtertrag verringert haben – wenngleich natürlich auch das sehr schmerzlich ist.

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• Was macht Warren Buffett in dieser Situation:

Mann vor Kurschart - jetzt besser nicht verkaufen trotz Blick aufs DepotWarren Buffett, einer der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten, ließ erst kürzlich verlautbaren, dass er trotz Coronavirus keine Aktien verkaufen würde. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Erstens bedeutet der Verkauf von Wertpapieren, aus einem Buchverlust am Depot einen realen Verlust zu machen. Und zweitens ist er ein Investor, der sich mittels Aktieninvestments langfristig an Unternehmen beteiligt und sich der damit verbundenen Risiken bewusst ist. Über die Funktionsweise von Aktien lesen Sie mehr in Was sind Aktien? Einfach erklärt!

Was können Sie nun für Ihr Depot tun?

Wer es einmal geschafft hat, aus dem Panikmodus auszubrechen und verstanden hat, warum es mehr Sinn macht, die Situation mit kühlen Kopf zu betrachten, kann sich der weiteren Handlungsmöglichkeiten zuwenden. Betrachtet man die Rückseite der Medaille der vergangenen Kursrückgänge, erkennt man möglicherweise auch die Chancen, die sich nun für das eigene Depot ergeben können:

• Fondssparen:

Im Gegensatz zu einem einmaligen Investment, kaufen Sie beim Fondssparen regelmäßig um einen gleichbeibenden Betrag Fondsanteile. Sind die Preise/Kurse für die Fondsanteile hoch, erhalten Sie weniger Fondsanteile, sind diese günstiger, gibt es ein Mehr an Anteilen. Im Beitrag Möchten auch Sie sich mittels Fondssparen Ihre Wünsche verwirklichen? erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

• Fondssparer erhöhen:

Falls Sie bereits einen Fondssparer haben, kann es gerade jetzt sinnvoll sein, Ihre Ansparrate zu erhöhen. Um, wie im vorherigen Punkt erläutert, nun günstiger Fondsanteile zuzukaufen. Es gilt dabei nach wie vor: Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

• Einsteigen in Tranchen:

Beine gehen die Stufen hinauf - kaufen mit Stepinvest bei RaiffeisenNiemand weiß, ob und wie weit die Märkte noch fallen. Ob somit gerade jetzt der passende Zeitpunkt ist, um einen größeren Betrag in Fonds zu investieren. Bei Raiffeisen gibt es deshalb die Möglichkeit des Stepinvests. Das bedeutet, Sie investieren auch bei einem geplanten Einmalerlag in mehreren Schritten – oder anders ausgedrückt: step by step. Warum das Sinn macht erfahren Sie bei Ihrem Raiffeisenberater oder Sie lesen in Wie Sie den besten Kaufzeitpunkt für Fonds finden nach.

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Der Blick auf Ihr Depot mag möglicherweise anfangs ein Gefühl der Unsicherheit und Angst erzeugen. Wenn Sie aber die Investition mit genau so viel Vernunft und Sachlichkeit betrachten, wie zum Zeitpunkt der Veranlagung, werden Sie die passendere Entscheidung für sich treffen. Sind noch Fragen offen geblieben, sind die Raiffeisenberater für Sie erreichbar.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien. Erstelldatum: April 2020

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*Aufgrund der Lesbarkeit wird im folgenden Text auf das Gendern verzichtet. Sämtliche personenbezogene Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache bzw. im Fall des Vertriebs von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com in englischer (gegebenenfalls in deutscher) Sprache bzw. in Ihrer Landessprache zur Verfügung.

Raiffeisen Capital Management steht für Raiffeisen Kapitalanlage GmbH oder kurz Raiffeisen KAG

Bildquelle: pixabay, pexels

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